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Sophie Kinsella

Liebesroman

Sophie Kinsella: Muss es denn gleich für immer sein?

7. April 2019

Sophie Kinsella zählt zu meinen Lieblingsautorinnen. Mit der kaufsüchtigen Rebecca hat sie damals voll meinen Geschmack getroffen und auch ihre Folgewerke haben bei mir immer für Begeisterung gesorgt.

Auch mit „Muss es denn gleich für immer sein?“ hat sie wieder einmal tolle Arbeit geleistet. Dennoch kann dieses Buch nicht ganz mit den meisten ihrer anderen Bücher mithalten.

Die Geschichte fängt toll und mit viel Humor an, leider flacht die Geschichte dann aber irgendwie ab. Der Mittelteil der Geschichte zieht sich ganz schön in die Länge und da wo am Anfang noch Humor war, rückt irgendwie immer mehr das Drama in den Mittelpunkt.

Für mich ist es auch schlicht nicht ganz nachvollziehbar, wie ein Ehepaar so negativ darauf reagieren kann, dass ihnen noch 68 gemeinsame Jahre bevorstehen. Über solche Dinge sollte man sich doch vor der Hochzeit im Klaren sein. Man heiratete ja schließlich nicht, weil man noch 5 schöne Jahre miteinander haben will und dann wieder getrennte Wege gehen will. Und wenn man diese Absicht – aus mir unerklärlichen Gründen – doch von Anfang an haben sollte, dann zieht man ja ohnehin eine Scheidung in Betracht.

Das Ende der Geschichte wird dann wieder etwas spannender, aber auch das Ende kann mit dem Anfang nicht mithalten.

Fazit
Das Buch ist ganz nett, es ist aber definitiv nicht die Art Geschichte, die man eigentlich von Sophie Kinsella erwartet. Ob das nun positiv oder negativ ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Jugendbuch

Sophie Kinsella: Schau mir in die Augen, Audrey

7. April 2019

Inhalt von „Schau mir in die Augen, Audrey“
Audrey ist ein Teenager-Mädchen, das in einer liebevollen und leicht durchgeknallten Familie aufwächst. Ihr älterer Bruder ist süchtig nach Computerspielen, ihre Mutter nimmt die Daily Mail etwas zu ernst und sie selbst wurde an ihrer alten Schule von anderen Mädchen gemobbt – eine Erfahrung, die nicht ohne Folgen für sie blieb.

Zunächst verbrachte Audrey einige Zeit in einer Klinik und die folgenden Monate weiterhin in Therapie. Sie traut sich nicht mehr, das Haus zu verlassen und selbst in Gegenwart ihrer Familie trägt sie immer eine Sonnenbrille, da sie Blickkontakt nicht mehr erträgt. Audrey leidet sehr unter dieser Situation. Als aber plötzlich ein Freund ihres Bruder in ihr Leben tritt, fangen die Dinge an, sich zu verändern…

Meine Meinung
Mit diesem Buch dürfte ein relativ großes Zielpublikum angesprochen werden – Teenager, da der Hauptcharakter des Buches einer ist, Mütter, die sich in einigen Situation sicherlich mehr oder weniger wiederfinden, aber auch kinderlose Erwachsene (vermutlich in erster Linie Frauen), die an vielen Stellen einfach gut unterhalten werden.

Obwohl das Buch mit dem Thema Mobbing einen ernsten Hintergrund hat und zeigt, was Menschen, die meinen sich einen „Spaß“ zu machen, anderen Menschen überhaupt antun, ist es Sophie Kinsella gelungen, dennoch einen in erster Linie unterhaltsamen Roman zu verfassen. Sie vereint hier Witz und Ernsthaftigkeit auf großartige Weise.

Die Charaktere haben alle so ihre Besonderheiten, die jeden Charakter auf seine ganz eigene Art sympathisch macht.

Der erste Satz, bzw. die ersten zwei Sätze, lauten: „Oh Gott. Mom ist verrückt geworden.“ – und damit wird eigentlich schon der perfekte Einstieg ins Buch geliefert. Das Buch lässt sich von der ersten Seite an sehr flüssig lesen. Es ist ein perfektes Buch für einen schönen Sommertag, den man im Garten oder auf dem Balkon verbringt.

Was ich jedoch ein bisschen störend finde ist, dass man zwar erfährt, dass Audrey von ihren Mitschülern gemobbt wurde, jedoch nicht, was genau geschehen ist. Ich hätte es schöner gefunden, wenn dies im Laufe der Geschichte noch aufgelöst worden wäre.

Fazit
Typischer Sophie Kinsella Stil, der sich mit diesem Buch aber erstmals an ein jüngeres Publikum richtet. Obwohl das Buch ein ernstes und auch sehr aktuelle Thema – Mobbing – behandelt, kommt der Humor hier nicht zu kurz.

Liebesroman Unterhaltung

Sophie Kinsella: Shopaholic and family

7. April 2019

Ich LIEBE die Shopaholic-Romane einfach! Sophie Kinsella hat einen so großartigen Schreibstil, dass diese Reihe auch einfach nicht langweilig werden kann. „Shopaholic & Family“ ist bereits der achte Teil der Shopaholic-Reihe und meinetwegen darf es gerne noch 10 weitere geben.

Eigentlich kennen wir Becky als eine meist gutgelaunte, herzliche Person, die gerne einkaufen geht. Aufgrund eines Streits mit ihrer besten Freundin Suze, stellt sich die Freude am Shopping dieses Mal aber nicht so recht ein.

Es ist sicher nicht einfach, in einem 8. Teil noch immer etwas Neues zu bieten, das ist hier aber durch diese Kriese zwischen Becky und Suze gut gelungen. Allerdings finde ich, dass die Überwindung dieser Kriese am Ende des Buches etwas zu schnell und zu simpel verläuft. Durch ein, zwei einfache Sätze überwindet Becky ihr Problem, dass sie im Verlauf des ganzen Buches mit sich herum trägt. Das geht mir einfach etwas zu schnell.

Ansonsten aber auch trotz der dieses Mal etwas düsteren Grundstimmung ein voller Erfolg!

Fazit

In diesem Teil der Shopaholic-Serie lernen wir Becky mal von einer etwas anderen Seite kennen, dennoch bleibt Sophie Kinsella ihrem gewohnten Schreibstil treu. Wer Becky bereits in sein Herz geschlossen hat, sollte sie auch auf diesem Roadtrip begleiten. Wer sie bisher noch nicht ins Herz geschlossen hat, sollte sich vorab dann unbedingt noch die Teil 1-7 kaufen!