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Thriller

Thriller

Hans Durrer: Herolds Rache

7. April 2019

Ich habe etwas gebraucht, um mit diesem Buch warm zu werden. Herold ist auf Jobsuche, hat bei dieser aber nicht so recht Erfolg. Da er das Gefühl hat, seine Misserfolge liegen nur an den anderen und ohnehin sehe die Personalabteilung in so einem Bewerber nur eine Aufgabe, die es abzuarbeiten gilt und kein einzelnes Schicksal, beschließt er, sich zu rächen.

Die dahinterstehende Idee finde ich erst einmal gut. Es ist ja tatsächlich so, dass für den Bewerber bei so einem Vorstellungsgespräch mitunter viel davon abhängen kann, während die Personalabteilung einfach nur von einem zum anderen übergeht. Einen Vorwurf kann man dabei zwar niemanden machen, aber dass dies zu Frust seitens eines Bewerbers führen kann, ist erst einmal nachvollziehbar.

Die Geschichte hat aber einen sehr sachlichen Erzählstil. Sie springt oft von einem Ort zum anderen. Es finden einige Morde statt, die in Steueroasen an reichen Bankern verübt werden. Diese Morde sind zwar ein zentraler Punkt der Geschichte, jedoch ist der Leser nicht „live dabei“. Man erfährt immer erst hinterher, wenn es wieder zu einem Mord kam. Auch erfährt man als Leser nicht, wer hinter den Morden steckt. Also, auch wenn die Morde so zentral sind, sind sie – meiner Meinung nach – für einen Thriller nicht zentral genug.

Fazit
Bei „Herolds Rache“ handelt es sich um eine nette Geschichte, , die aber einen für meinen Geschmack zu sachlichen Erzählstil aufweist und die in Sachen Thriller noch ein bisschen ausbaufähiger ist.

Liebesroman Thriller

Meredith Winter: Höhenrauschsaison

7. April 2019

„Höhenrauschsaison“ ist der dritte Roman von Meredith Winter und es ist der beste! Dieses Buch ist SO cool, ich habe es verschlungen.

Es geht um die Geschichte von Clementine und Alexej, die sich kennen lernen, im Bett landen und deren Wege sich dann erst einmal wieder trennen. Allerdings treffen sie sich bei einer gemeinsamen Mount Everest Expedition wieder. Es gibt nur ein Problem; Alexej hat den Auftrag, Clementine zu töten. Während dieser Expedition entwickeln sich bei ihm jedoch Gefühle, die es ihm unmöglich machen, seinen Auftrag auszuführen. Da sind die weiteren Probleme und natürlich jede Menge Spannung vorprogrammiert.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Clementine und Alexej geschrieben und die jeweiligen Abschnitte sind sehr kurz. Das macht es natürlich noch schwieriger, das Buch aus der Hand zu legen – „Ach, die zwei Seiten gehen noch schnell“…

Was man beim Lesen auch sehr schnell merkt ist, dass die Autorin eine wirklich gute Recherche betrieben hat und dieses Wissen so angenehm nebenbei in die Geschichte einfließen lässt. Man lernt eine Menge über den Mount Everest bzw. über Abenteuer dieser Art. Dies aber auf eine ganz unaufdringliche Weise. Es passt einfach super zum restlichen Text.

Und die Geschichte an sich ist natürlich auch sehr spannend. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufgebaut, ohne aber jemals ganz zu verschwinden. Besonders am Ende wird es noch einmal richtig spannend, wenn man schon eigentlich gar nicht mehr damit rechnet. Großartig!

Fazit
Liebe Leute, kauft dieses Buch! Ihr werdet es nicht bereuen. Die gekonnte Mischung aus Thriller, Liebesstory und Hintergrundwissen zu den Umständen der Geschichte ist einfach perfekt.

Thriller

Jack Ketchum: Jagdtrip

7. April 2019

Dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es dauert sehr lange bis überhaupt erst einmal eine Spannungsbogen aufgebaut wird. Der erste Teil des Buches ist einfach langweilig und es fiel mir sehr schwer, dabei zu bleiben. Im späteren Verlauf des Buches, wenn es dann „zur Sache“ geht, ist der Teil der Geschichte dann viel zu schnell erzählt. Da stimmen die Relationen meiner Meinung nach nicht.

Auch die Kategorisierung „Horror“ kann ich nicht nachvollziehen. Mit dem Horrorgenre hat das Buch nicht viel zutun. Die Vorstellung, bei einem Campingausflug von einem Kriegsveteran gejagt zu werden, ist sicherlich eine Horrorvorstellung, da hört es mit dem Horror dann aber auch schon auf.

Was ich aber gut an diesem Buch finde – es ist interessant, mal einen Einblick in so ein Leben nach dem Krieg zu bekommen und zu sehen, was Krieg aus einem Menschen machen kann. „Jagdtrip“ ist zwar eine Geschichte, aber keine, die an den Haaren herbeigezogen ist. Es ist ja kein Geheimnis und natürlich auch absolut keine Überraschung, dass Menschen erheblich verändert aus einem Krieg zurückkehren.

Thriller

Jenny Milewski: Skalpelltanz

7. April 2019

Der Anfang ist etwas schwerfällig, ich habe etwas Zeit gebraucht, bis ich so richtig in die Geschichte rein kam. Die ersten Seiten handeln erst einmal vom Leben des Autors. Auch hat das Lesen teilweise einiges an Konzentration gebraucht, da manche Sätze schon sehr lang formuliert sind.

Es gilt aber das Prinzip: Gut Ding will Weile haben – wenn die Geschichte dann erst richtig beginnt, nimmt die Spannung auch zu und es entwickelt sich eine Story, die den Begriff „Thriller“ auch wirklich verdient hat. Es gibt auch die ein oder andere Stelle, die schon ganz schön eklig ist.

Es ist schade, dass das Buch erst etwas Anlaufzeit braucht, dadurch macht es erst einmal nicht den besten ersten Eindruck, gibt man im aber die Chance, so wird man es nicht bereuen.

Thriller

Jack Ketchum: Lebendig

7. April 2019

Das Buch ist relativ dünn – die eigentlich Geschichte hat nur ca. 190 Seiten (danach kommen noch zwei Kurzgeschichten). Somit geht es ziemlich schnell zur Sache und du liest nicht erst 150 Seiten, bevor etwas Spannendes passiert.

Die Frau, um die es geht, Sara, wird entführt und von einem Paar im Keller gefangen gehalten. Dies über einen langen Zeitraum von mehreren Monaten. Sara ist schwanger und Stephen und Kathy, die Entführer, möchten ihr Kind, was der Grund für die Entführung ist.

Während Sara gefangen gehalten wird, wird ihr viel Gewalt angetan. Sie wird außerdem mehrfach vergewaltigt. Wenn sie nicht in der Holzkisten liegt, wird sie meist an einem Andreaskreuz angebunden und muss eine Kiste auf dem Kopf tragen, was es ihr unmöglich macht, etwas zu sehen.

Die Geschichte ist ganz schön brutal verfasst, besonders da sich die Gewalt gegen eine Schwangere richtet. Du solltest dahin gehend also schon etwas abgehärtet sein, falls du das Buch lesen möchtest.

Das Ende fand ich allerdings ein wenig enttäuschen. Es geht dann alles sehr schnell und im Grunde hätte es so auch schon viel früher passieren können. Auch was die Spannung angeht, hat es mich nicht ganz überzeugt. Sara wird halt lange Zeit gefangen gehalten und es irgendwie überwiegend immer dasselbe.

Insgesamt würde ich bei diesem Buch also nicht unbedingt von einem Meisterwerk sprechen. Es ist schon ganz okay, mehr aber auch nicht.

Thriller

Gina Blaxill: Wahre Freundschaft soll nicht wanken

6. April 2019

Die beiden Protagonisten von „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“ sind zwei Teenager – Sophie und Reece und das Buch ist abwechselnd aus Sicht dieser beiden geschrieben. Als ich festgestellt habe, dass hier zwei Jugendliche die Hauptrollen spielen, habe ich schon befürchtet, dass es sich um eines dieser völlig übertriebenen Jugendbücher handelt, die mit der Realität nicht mehr viel zutun haben. Erfreulicherweise war das nicht der Fall. Die Geschichte ist realistisch und die (meisten) Handlungen von Sophie und Reece sind nachvollziehbar.

Sophie’s Cousine, Dani, stirbt, indem sie vom Balkon ihrer Wohnung stürzt. Die Polizei und sämtliche anderen Leute gehen davon aus, dass es Selbstmord war. Die Tatsache, dass sie depressiv war und eigentlich unter Medikamenten stand, die sie aber nicht mehr genommen hat, spricht dafür. Sophie kann das allerdings nicht so richtig glauben, denn kurz zuvor ging es Dani noch gut und sie war gut gelaunt. Als Sophie einen USB-Stick von Dani mit Bildern findet, fällt ihr ein Foto auf, dass sie in ihrem Gefühl, dass es kein Selbstmord war, bestärkt. Sie geht zur Polizei, für die der Fall jedoch klar auf der Hand liegt. Gemeinsam mit ihrem besten Freund, Reece, geht sie der Sache dann selbst nach. Das alles sind für mich nachvollziehbare Umstände.

Das Besondere an Sophie’s Verhältnis zu ihrer Cousine war, dass sie ihre einzige richtige Verwandte war. Ihre Mutter sowie ihre Tante (Dani’s Mutter) kamen einige Jahre zuvor bei einem Unfall ums Leben und sie lebt in einer Pflegefamilie. Da Sophie also eine einfache Vergangenheit hinter sich hat, hat sie ohnehin große Probleme in Beziehungen zu anderen Menschen und der Tod einer ihr so nahestehenden Person macht ihr sehr zu schaffen.

Als Sophie und Reece also ihre eigenen Ermittlungen anstellen, merken sie schnell, dass sie da in eine Sache hineingerutscht sind, die eigentlich etwas zu groß für sie ist. Der ganze Umfang davon ist ihnen dennoch nicht klar und so nehmen sie alles auch nicht so ernst, wie es gut für sie gewesen wäre. Erst nach einem sehr deutlichen Warnschuss erkennen sie, dass sie es mit kriminellen Personen zutun haben, die so schnell vor nichts zurückschrecken. Reece, der daraufhin den Ernst der Lage erkennt, wird das Ganze zu gefährlich, Sophie jedoch lässt sich davon nicht abschrecken und bringt sich selbst und Reece dadurch in große Gefahr.

Etwa das letzte Drittel des Buches wird für mich dann doch etwas weniger nachvollziehbar. Allerdings ist der Verlauf der Geschichte passend, damit die Spannung erhalten bleibt und dieses Buch den Titel „Thriller“ auch verdient.

Sophie und Reece sind beides zwei sehr sympathische Teenager und durch die abwechselnden Erzählweisen bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken von beiden. Besonders Sophie mit ihrer Vergangenheit und den daraus hervorgehen Vertrauensproblemen hat mir sehr leid getan. Aber auch Reece, der ihr durchweg einer toller bester Freund ist und der total verknallt in sie ist, hat mir einigen Stellen ganz schön leid getan, da Sophie hin und wieder doch sehr verletzend ihm gegenüber war.

Was mir gut gefallen hat, war die Wandlung, die Sophie im Buch durchmacht. Sie fängt ein bisschen an, in ihrem Inneren für Klarheit sorgen zu können und sich weiterzuentwickeln.

Das Ende ist etwas vorhersehbar, aber das finde ich nicht schlimm. Es passt gut zur Geschichte und ist ein schöner Abschluss.

Fazit

Eine Teenagergeschichte, die auch für Erwachsene geeignet ist. Ein angenehmer Schreibstil und ein aufbauender Spannungsbogen runden das Ganze schön ab.

Ulf Torreck Fest der Finsternis
Historischer Roman Thriller

Ulf Torreck: Fest der Finsternis

15. März 2019

Buchinfos

Ulf Torreck Fest der Finsternis

 

Titel: Fest der Finsternis

Autor: Ulf Torreck

Genre: Historischer Thriller

Verlag: Heyne Verlag

Erschienen: 13. Februar 2017

Seitenanzahl: 672 Seiten

Preis: 1,99 € e-book / 14,99 € Broschiert


Inhalt

Paris im September 1805. Der intrigante Polizeiminister Joseph Fouché regiert die Stadt mit eiserner Hand. Doch die Bewohner der Weltmetropole sind ergriffen von Angst. In finsteren Gassen werden die Leichen blutjunger Mädchen gefunden, die Brutalität der Morde ist beispiellos.

Der für seinen Jagdinstinkt berühmte Polizist Louis Marais arbeitet wie besessen an dem Fall. Marais weiß, dass es ein Monster braucht, um ein Monster zu jagen. Er greift auf die Hilfe eines alten Bekannten zurück, der hinter den Mauern des Irrenhauses von Charenton sein Leben fristet. Doch damit führt Marais den Alptraum erst zu seiner wahren Größe …


Meine Meinung

Das hier war der erste historische Thriller, den ich gelesen habe. Die erste Hälfte des Buches hatte ich auch relativ schnell durch, dann stagnierte es aber irgendwie. Ich weiß nicht woran es lag, aber die zweite Hälfte war schwierig für mich. Ich kam einfach nicht mehr in die Geschichte rein und war froh, als das Buch zu Ende war.

Die Geschichte an sich fand ich schon cool, aber einfach zu lang.

Das Buch ist bereits der 2. Teil der Serie. Den ersten Teil habe ich bisher nicht gelesen (werde ich vermutlich auch nicht), das ist aber auch nicht für das Verständnis des zweiten Teils nötig.

Die Sprache entspricht der damaligen Zeit, woran man sich aber relativ schnell gewöhnt. Ansonsten ist der Sprachstil eigentlich sehr angenehm und gut verständlich.


Jack Ketchum The Lost
Thriller

Jack Ketchum: The Lost

15. März 2019

Buchinfos

Jack Ketchum The Lost

 

Titel: The Lost

Autor: Jack Ketchum

Genre: Thriller

Verlag: Heyne Hardcore Verlag

Erschienen: 10. Dezember 2012

Seitenanzahl: 448 Seiten

Preis: 9,99 € e-book / 9,99 € Taschenbuch / 19,99 € Gebundenes Buch


Inhalt

Ein heißer Tag. Ein Campingplatz im Wald. Zwei Frauen – Opfer für den Teenager Ray, der töten will. Er richtet ein Blutbad an, bei dem seine Freunde tatenlos zusehen. 1969, fünf Jahre später: Ray konnte nie überführt werden und ist nach wie vor auf freiem Fuß. Doch er lebt immer einen Schritt vom Abgrund entfernt, und seine Scheinwelt aus Drogen, Sex und krankhaftem Egoismus droht zusammenzubrechen.

Was folgt, ist ein Ausbruch des Wahnsinns von albtraumhafter Intensität.


Meine Meinung

Krasses Buch! Und das auch noch nach einer wahren Begebenheit…

Zu Beginn des Buches erschießt der Teenager Ray zwei Frauen. Einfach nur deshalb, weil er sie für lesbisch hält und er Lesben hasst. Sich selbst hält er natürlich für den King. Seine Freunde Jennifer und Tim müssen seine Morde mitansehen. Sie halten natürlich zu ihrem Freund und verlieren kein Wort über diese schreckliche Nacht.

Die Jahre vergehen,  Ray ist noch immer ein Arsch, zu weiteren Morden ist es aber nicht gekommen. Natürlich hält er sich auch nach wie vor für unwiderstehlich. Er ist es gewohnt, dass die Dinge so laufen, wie er es sich vorstellt und dass die Menschen das machen, was er möchte.

Dann passiert es jedoch, dass erst Sally ihn abblitzen lässt und später Katherine, mit der er ein paar Dates hatte, ihm sagt, dass sie keine Beziehung mit ihm möchte. Als er sich dann auch noch von seinen Freunden Tim und Jennifer hintergangen fühlt, rastet er völlig aus und sein Amoklauf beginnt…

Das Buch fängt schon schnell krass an, bereits auf den ersten paar Seiten wird der Leser ins Geschehen geworfen und mit den Abgründen eines Menschen (Ray) konfrontiert. Eines der Mädchen, die er erschießt, stirbt gleich in der entsprechenden Nacht, das andere Mädchen erst Jahre später. Die Polizei hat Ray im Visier, die Morde können ihm aber nie nachgewiesen werden. Zwei Polizisten wollen ihn aber unbedingt dran kriegen und lassen nicht locker.

Nachdem die Geschichte gleich ziemlich brutal losgeht, passiert dann lange erstmal nichts in die Richtung. Wirklich brutal wird es erst wieder auf den letzten 100 Seiten. Ab und zu war es zwischenzeitlich ein wenig langatmig. Jedoch erfährt man als Leser so sehr gut, was genau Ray für eine Art Mensch ist. Man bekommt ein sehr genaues Bild von ihm und schon lange vor seinem Amoklauf (und auch mal abgesehen von den Morden am Anfang) kann man nur zu dem Schluss kommen: Der Typ ist einfach krank! Und er ist das beste Beispiel für die Abgründe eines Menschen. Und das Traurige daran ist, es fällt nicht im geringsten schwer zu glauben, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht.

Ray hat das Sagen, er ist der Anführer und seine Freunde folgen. Sie sind schwach, sie sind feige und sie denken nicht im geringsten nach. Erst als es eigentlich schon zu spät ist, fängt sein Freund Tim an, sich der Polizei zu öffnen. Zu dem Zeitpunkt ist Jennifer aber schon in Ray’s Gewalt und niemand weiß, ob sie überhaupt noch lebt. Hätten seine Freunde von Anfang an mit der Polizei kooperiert, wären viele Menschen am Leben geblieben.


Dein perfektes Leben
Thriller

Emma Curtis: Dein perfektes Leben

26. Januar 2019

Buchinfos

Dein perfektes Leben

 

Titel: Dein perfektes Leben

Autor: Emma Curtis

Genre: Psychohriller

Verlag: Diana Verlag

Erschienen: 12. November 2018

Seitenanzahl: 480 Seiten

Preis: 9,99 € e-book / 9,99 € Taschenbuch


Inhalt

Zwanzig Minuten nur verlässt Vicky das Haus, während ihr Baby schläft. Als sie zurückkehrt, ist die Katastrophe geschehen, und nichts ist mehr wie zuvor. In ihrer Not vertraut sich Vicky ihrer besten Freundin Amber an, die der Polizei gegenüber behauptet, dass die beiden Frauen die ganze Zeit bei dem Kind gewesen seien. Doch dann geschehen weitere Unglücke.

Bald wird klar, dass jemand das Leben von Vickys Familie sabotiert – jemand in ihrer unmittelbaren Nähe.

Ein Albtraum beginnt, der Vicky bis an ihre äußersten Grenzen treibt.


Meine Meinung

Ich muss sagen, ich habe mir bei dem Buch eigentlich etwas anderes vorgestellt. Der Klappentext klingt wirklich spannend und macht Lust auf mehr. Die dort beschriebene Katastrophe geschieht auch bereits recht früh im Buch. Und hier war auch schon die erste Stelle, an der ich mit einem anderen Verlauf gerechnet hätte und die weitaus weniger dramatisch verlaufen ist, als ich es erwartet hatte.

Anschließend passiert erstmal lange Zeit nicht wirklich etwas Spannendes. So bei ca. Seite 300 habe ich mich sogar gefragt, warum dieses Buch überhaupt als Psychothriller eingestuft wird Vicky’s Familie fährt gemeinsam mit Amber’s Familie in den Urlaub, es gibt zwar ein paar Situationen, die sich schwierig gestalten, aber ohne wirkliche Probleme auszulösen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Vertrauen und den Missbrauch von Vertrauen. Es passieren Dinge, die nicht schön sind und die ein psychisch gesunder Mensch vermutlich auch nicht tun würde,, die aber dennoch eben weit untertrieben sind für die Bezeichnung “Psychothriller”. Auch die weiteren “Unglücke” sind genau das – Unglücke. Okay, Unglück ist an mancher Stelle vielleicht doch nicht der richtige Ausdruck, aber diese Dinge sind einfach relativ harmlos.

Nachdem ich mich eigentlich schon damit abgefunden hatte, dass die Geschichte doch noch einmal Fahrt aufnimmt, passierte es aber dann doch. Auf den letzten ca. 100 Seiten geht es dann doch noch zur Sache und wird psycho. Bis dahin muss man allerdings erst einmal durchhalten. Ich könnte mir schon vorstellen, dass jemand, der ganz andere Erwartungen an “Dein perfektes Leben” hat, das Buch schon viel früher wieder enttäuscht zur Seite legt und sich über einen Fehlkauf ärgert.

Diese letzten 100 Seiten reißen das Ruder dann auch wieder rum und sorgen nochmal für eine ordentliche Portion Spannung.


Thriller

Blogtour – Im Maulwurfstunnel

15. Januar 2019

Blogtour

Zu dem Buch “Im Maulwurfstunnel” von Thomas Kastning findet vom 16. Januar 2019 bis zum 20. Januar 2019 eine Blogtour statt. Der Tourplan sieht wie folgt aus:

16.01.2019 – Gestatten: Konstantin Berger und superlangweilig … bei Beatrice von “Eine Bücherwelt”

17.01.2019 – Oder vielleicht doch nicht? bei Jessica von “Buchmoment”

18.01.2019 – Mein Leben gerät aus den Fugen … bei Tanja von “Buchstaebliches”

19.01.2019 – Wie weit bin ich bereit für Menschlichkeit zu gehen? bei Jasmin von “Bücherleser”

20.01.2019 – Wie weit gehst du, Thomas Kastning? bei Nicole von “Nicky’s Buchecke”


 

Mit dem Buch “Im Maulwurfstunnel” feiert Thomas Kastning ein erfolgreiches Debüt. Diesem Buch zugrunde liegt das Thema Politik und die Frage, wie weit man im Widerstand gegen den Staat gehen kann. Konstantin verliebt sich in seine Nachbarin, lernt durch sie Menschen aus der linksextremen Szene kennen und damit gerät sein Leben komplett durcheinander.

In meinem Beitrag der Blogtour schreibe ich über Konstantin’s Reise zu der Demo, bei der er erstmals Kontakt zur linksextremen Szene hat.

Oder vielleicht doch nicht?

Heute ist es soweit; die Demo, zu der Leyla – und jetzt auch ich selbst – fahren, findet in Berlin statt.

Demos sind eine Sache, von denen man zwar ständig etwas liest und hört, aber ich glaube, eine nachhaltige Wirkung haben sie nicht wirklich. Das wird nun zwar nicht meine erste Demo, trotzdem bin ich aufgeregt. Wirklich interessiert bin ich eigentlich nicht. Ok, wem mache ich etwas vor – wäre Leyla nicht, wäre ich jetzt auch nicht unterwegs. Leyla ist, was mich interessiert und nicht die Demo. Um ehrlich zu sein hoffe ich, dass ich sie mit meiner Teilnahme beeindrucken kann.

Dennoch frage ich mich, wie es wohl ablaufen wird? Ok, ein bisschen aufgeregt bin ich schon. Aber wie sollte ich auch nicht? Mein Leben besteht ja auch nicht aus besonders viel Abwechslung, eigentlich ist es sogar ziemlich langweilig – Arbeit, Fußball, schlafen. Da tut es doch auch mal ganz gut, aus dem Alltagstrott auszubrechen.

Okay angekommen und Leyla scheint sich wirklich gefreut zu haben, dass ich hier bin. Sie hat mir gleich ein paar der anderen Leute vorgestellt. Dieser Karl ist allerdings irgendwie komisch. Im ersten Moment hatte ich das Gefühl, er nimmt mich überhaupt nicht wahr.

Karl hat noch eine Schwester, Franziska. Die beiden scheinen hier so etwas wie die Anführer zu sein. Ganz geheuer sind sie mir beide nicht, auch wenn ich es nicht genau benennen kann, strahlen sie etwas aus, das mir unruhig macht.

Die gesamte Stimmung bei der Demo ist doch durchaus aggressiver, als ich es von den Demos früher kenne. So schön es auch trotz der Umstände ist, Zeit mit Leyla zu verbringen, bin ich froh, wenn ich endlich wieder zu Hause bin.


Wenn ihr wollt, werft gerne mal einen Blick in die Buchseite des Verlages.


Gewinnspiel

Als kleine Überraschung gibt es bei dieser Blogtour auch 3 Bücher “Im Maulwurfstunnel” zu gewinnen.

Gewinnspielfrage:

Warum fährt Konstantin zur Demo nach Berlin?

Zur Teilnahme am Gewinnspiel einfach eine Mail mit der Lösung an contact@spreadandread.de senden.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 21. Januar 2019. Hierfür gelten die Teilnahmebedingungen der Agentur Spread and Read.