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Liebesroman

Annie-Darling-Der-kleine-Laden-der-einsamen-Herzen
Liebesroman

Annie Darling: Der kleine Laden in Bloomsbury: Roman (Die Bloomsbury-Reihe 1)

15. Dezember 2018

Buchinfos

Annie-Darling-Der-kleine-Laden-der-einsamen-Herzen

 

Titel: Der kleine Laden in Bloomsbury: Roman (Die Bloomsbury-Reihe 1)

Autor: Annie Darling

Genre: Liebesroman

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 14. Mai 2018

Seitenanzahl: 416 Seiten

Preis: 9,99 € e-book / 10,00 € Taschenbuch


Inhalt

Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug.

Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens »Der Wüstling, der mein Herz stahl« – mit Sebastian als Held zum Verlieben …

»Der kleine Laden in Bloomsbury« ist der Beginn einer Reihe um die wunderbare kleine Buchhandlung und zuvor unter dem Titel »Der kleine Laden der einsamen Herzen« erschienen.


Meine Meinung

Posy erbt nach dem Tod ihrer Chefin deren Buchladen. Das Erbe ist allerdings an die Bedingung geknüpft, dass Posy den Laden innerhalb von zwei Jahren wieder so zum Laufen bringt, dass er gutes Geld abwirft. Schnell wird ihr und ihren Freunden/Kollegen klar, dass der Laden ein Alleinstellungsmerkmal braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Dieses Alleinstellungsmerkmal soll dann daraus bestehen, dass der Laden ausschließlich Liebesromane verkauft.

Sebastian, der Enkel der Verstorbenen, mischt sich ständig in die Planung der Neueröffnung des Ladens ein. Von der Idee, sich auf Liebesromane zu spezialisieren, hält er nichts – er möchte eine Krimibuchhandlung. Posy’s Versuche, dagegen anzureden, nimmt er nicht einmal richtig wahr. Da Sebastian eine eigene Firma und viel Geld hat und Posy dann zur Neueröffnung jemanden seines Personals zur Verfügung stellt, gibt sie ihre Widersprüche irgendwann auf. Sie tut so, als würde sie tatsächlich planen, eine Krimibuchhandlung zu eröffnen, um so die Vorteile durch Sebastian zu nutzen. Tatsächlich plant sie aber weiterhin, ihre Liebesromanbuchhandlung zu eröffnen.

Das Verhältnis, das zwischen Posy und Sebastian besteht, ist ein komisches. Die beiden kennen sich schon von klein auf und ihr Umgang miteinander ist nicht gerade von Freundlichkeit geprägt. Sebastian wirkt mega arrogant. Er lässt Posy sehr oft sogar nicht einmal ausreden und wenn er sie anspricht, nennt er sie stets bei ihrem Nachnamen. So arrogant er in seinem Verhalten sehr oft wirkt, so nervig finde ich manchmal Posy’s Reaktion hierauf, denn sie lässt es sich gefallen.

Die Geschichte handelt dann in erster Linie davon, wie die Idee der Spezialisierung entsteht und wie die Planung und Renovierung verläuft. Das Buch endet dann mit dem Tag der Neueröffnung. Ich finde es zwar toll, das Bücher in diesem Buch eine so zentrale Rolle spielen, aber ich hätte mir hier noch gewünscht, dass man auch einen Einblick erhält, wie es mit dem Laden dann weitergeht. Posy steckt so viel Arbeit und Mühe in die Neueröffnung und ich finde es total schade, dass der Leser überhaupt nicht erfährt, ob sich die viele Arbeit denn auch gelohnt hat. Und natürlich wäre es vor allem auch schön gewesen, zu wissen, ob der Umsatz innerhalb der zwei Jahre dann auch wie gewünscht gesteigert wurde.

Am Ende des Buches erfolgt außerdem noch eine Erklärung für Sebastian’s unangebrachtes Verhalten. Ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten. Die Erklärung, die aber gegeben wird, die finde ich doch ganz schön schwach. Und auch an sich ging mir am Ende alles zu schnell. Es wirkte dann ein bisschen so, als wollte die Autorin schnell fertig werden. Außerdem war das Ende auch sehr vorhersehbar.


 

Sarah-Armstrong-Davon-fliegen
Drama Liebesroman

Sarah Armstrong: Davonfliegen

15. Dezember 2018

Buchinfos

Sarah-Armstrong-Davon-fliegen

 

Titel: Davonfliegen

Autor: Sarah Armstrong

Genre: Liebesroman/Drama

Verlag: Diana Verlag

Erschienen: 28. August 2017

Seitenanzahl: 449 Seiten

Preis: 11,99 € e-book / 14,99 € Broschiert


Inhalt

Annas ruhiges Leben ändert sich schlagartig, als eine neue Familie in ihr Nachbarhaus zieht. Nur zwei Tage dauert es, bis sie merkt, dass nebenan etwas schiefläuft. Sie hört die fünfjährige Charlie weinen, dann entdeckt sie Verletzungen an dem kleinen Mädchen, die sie nicht ignorieren kann. Anna informiert die Polizei, doch nichts passiert.

Eines Tages steht Charlie vor ihrer Tür und bittet sie um Hilfe. Anna findet auf die Schnelle nur eine Lösung: das Mädchen zu packen und so weit wie möglich wegzulaufen. Sie flieht mit ihm in eine abgelegene Hütte in einem Regenwaldtal. Erst später wird ihr klar, dass es sich dabei um Kindesentführung handelt. Doch hatte sie eine Wahl?


Meine Meinung

„Davon fliegen“ hat mich sehr bewegt. Ich habe die 448 Seiten so schnell gelesen wie selten zuvor. Die Geschichte geht einfach sowas von ans Herz!

Anna riskiert im Grunde alles für ein ihr unbekanntes Mädchen, um es vor ihrem scheußlichen Stiefvater zu retten. Die ganze Zeit über habe ich mich gefragt, was ich selbst machen würde, wenn ich in Anna’s Situation wäre. Wie hilft man einem kleinen Mädchen, das von seinen Eltern missbraucht wird, wenn weder Polizei noch Jugendamt etwas unternehmen? Ich konnte bisher keine wirkliche Antwort darauf finden. Und ich hoffe, dass ich auch niemals in eine Situation kommen werde, in der ich es herausfinden muss/werde.

Es gibt wirklich nicht viele Bücher, die mir die Tränen in die Augen treiben, dieses hat es aber geschafft.

Abgesehen von der spannenden Thematik des Buches, ist der Schreibstil auch einfach großartig.


 

Meredith-Winter-Blutroter-Frost
Liebesroman Thriller

Meredith Winter: Blutroter Frost

15. Dezember 2018

Buchinfos

Meredith-Winter-Blutroter-Frost

 

Titel: Blutroter Frost

Autor: Meredith Winter

Genre: Liebesroman/Thriller

Verlag: epubli

Erschienen: 28. September 2017

Seitenanzahl: 366 Seiten

Preis: 3,99 € e-book / 9,99 € Taschenbuch


Inhalt

Julie, 35, Anästhesistin, will sich mit einer eigenen Tageschirurgie selbstständig machen. Doch sie wird unwissend Mitglied einer Leichenteilmafia, welche beabsichtigt, ihren OP, als Sektionssaal zu nutzen. Zu verdanken hat sie dies ihrem Exfreund Benjamin, der sich als Makler ausgibt und durch sein erneutes Liebeswerben vorhat, sich Zugang zu ihrer Praxis zu verschaffen. In die Quere kommt ihm dabei Spencer, der neue Freund von Julie.

Und er ist beizeiten nicht der Einzige, nach dessen Leben die Leichenteilmafia trachtet …


Meine Meinung

„Blutroter Frost“ ist zum Teil Liebesroman und zum Teil Thriller, die Liebesgeschichte nimmt aber den größeren Teil ein. Die Autorin hat an sich einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt.

Leider hatte ich bei diesem Buch an manchen Stellen das Gefühl, dass zu wenig auf diese Stellen eingegangen wurde. Hierzu möchte ich natürlich auch ein Beispiel nennen; Julie und Spencer verlieben sich recht schnell in einander und haben eine Beziehung. Später taucht dann eine Frau auf, mit der Spencer einmal geschlafen hat, Spencer hatte damals jedoch kein wirkliches Interesse an ihr und hat es bei diesem Wiedersehen noch weniger. Sie gibt sich damit jedoch nicht zufrieden und versucht, ihn herumzukriegen, in dem sie vor ihm kniet und ihm einfach die Hose herunterzieht. In diesem Moment kommt Julie ins Zimmer und sieht diese Situation, die auf sie einen eindeutigen Eindruck macht. Als es daraufhin zwischen ihr und Spencer zum Streit kommt, sagt dieser nur einen entschuldigenden Satz und alles ist vergessen.

Als Julie im Streit aber nur einen unglücklichen Satz sagt, ist Spencer so wütend, dass er direkt auszieht und es erst einmal einige Tage keinen Kontakt zwischen den beiden gibt. Hier stimmt das Verhältnis meiner Meinung einfach nicht. Würde ich meinen Freund sehen, wie eine andere Frau vor ihm kniet, während er keine Hose mehr anhat, bzw. die Hose nicht mehr vollständig angezogen ist, da wäre schon mehr als ein einfach Satz nötig, um mich wieder zu beruhigen.

Auch sonst geht mir einiges in diesem Buch zu schnell – die Beziehung zwischen Julie und Spencer insbesondere. Kaum dass die beiden sich richtig aufeinander eingelassen haben, ziehen sie auch schon zusammen und weiter dauert es dann nicht lange, bis er ihr schon einen Heiratsantrag macht. Auch ist mir die Beziehung der beiden irgendwie ein bisschen zu schnulzig. Sie hat ein bisschen etwas davon, wie man sich (wahrscheinlich eher als Mädchen) mit 14 die perfekte Beziehung vorstellt, die man letztlich aber höchstwahrscheinlich nie haben wird.

Aber genug gemeckert, immerhin habe ich dem Buch drei Sterne vergeben, denn auch wenn es die ein oder andere Schwäche hat, ist bei weitem nicht schlecht!

Zwar geht es mancher Stelle etwas zu schnell zu, aber die Idee, einer so plötzlichen und intensiven Liebe gefällt mir auch irgendwie. Ab und zu wäre etwas weniger einfach nur mehr gewesen, wie man so schön sagt.

Julie und Spencer muss man einfach sehr schnell ins Herz schließen, die beiden haben tolle Persönlichkeiten. Julie wirkt zwar manchmal etwas naiv, oder vielleicht eher unsicher und auch Spencer hat so seine Schwächen, aber genau das macht sie irgendwie so sympathisch.

Ich mag den Thriller-Teil sehr gerne, der der Geschichte immer wieder die gewisse Spannung verleiht und dafür sorgt, dass es nicht langweilig wird. Zudem hält er auch die ein oder andere Überraschung parat.


 

Meredith-Winter-Blutpsalm
Liebesroman Thriller

Meredith Winter: Blutpsalm

15. Dezember 2018

Buchinfos

Meredith-Winter-Blutpsalm

 

Titel: Blutpsalm

Autor: Meredith Winter

Genre: Liebesroman/Thriller

Verlag: epubli

Erschienen: 18. September 2017

Seitenanzahl: 216 Seiten

Preis: 3,99 € e-book / 9,99 € Taschenbuch


Inhalt

Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands.

Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben …


Meine Meinung

Dieses Buch ist eine Mischung aus Thriller und Liebesroman und war mein erstes Buch aus dieser Kombination. Entsprechend gespannt war ich darauf. Die Geschichte dreht sich darum, dass sich ein Pastor in eine Prostituierte verliebt, was das Buch noch interessanter für mich machte.

Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein und durch den flüssigen Schreibstil vergehen die knapp 200 Seiten wie im Nichts. Die Balance zwischen Thriller und Liebesgeschichte wird gut ausbalanciert, wobei ich sagen würde, dass die Liebesgeschichte etwas mehr Gewicht hat, was aber keinesfalls negativ gemeint ist. Ganz im Gegenteil; während „normale“ Liebesromane ja oft einen immer gleichen Geschichtsverlauf haben, gibt es hier noch eine zweite spannende Handlung mit dazu.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Marlene, der Prostituierten, als auch aus der Sicht von Jonathan, dem Pastor, erzählt. Die beiden verlieben sich relativ schnell ineinander. Der Anfang zwischen den beiden geht meiner Meinung nach auch etwas zu schnell. Hier hätte ich mir lieber 30 Seiten mehr und dafür einen etwas realistischeren Anfang gewünscht. Im weiteren Verlauf des Buches gibt es viel Hin und Her zwischen den beiden, was für mich aber nachvollziehbar ist. Eine Beziehung zwischen einem Pastor und einer Hure kann natürlich nicht einfach sein und da ist es ganz klar, dass es immer wieder zu Zweifeln und Ängsten kommt.

Bereits ca. in der Mitte des Buches wird verraten, wer für die Mordserie verantwortlich ist, dennoch gelingt es der Autorin, die Spannung aufrecht zu erhalten. Im ersten Moment dachte ich an der entsprechende Stelle „Na toll, das war’s jetzt mit Thriller“ – das war es dann aber keinesfalls. Ich persönlich mag es zwar eigentlich lieber, wenn man bis zuletzt überlegt, wer denn nun der Täter ist, zum Verlauf der Geschichte ist es aber absolut passend, dass es bereits so früh aufgedeckt wird.