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Liebesroman

Liebesroman Thriller

Meredith Winter: Höhenrauschsaison

7. April 2019

„Höhenrauschsaison“ ist der dritte Roman von Meredith Winter und es ist der beste! Dieses Buch ist SO cool, ich habe es verschlungen.

Es geht um die Geschichte von Clementine und Alexej, die sich kennen lernen, im Bett landen und deren Wege sich dann erst einmal wieder trennen. Allerdings treffen sie sich bei einer gemeinsamen Mount Everest Expedition wieder. Es gibt nur ein Problem; Alexej hat den Auftrag, Clementine zu töten. Während dieser Expedition entwickeln sich bei ihm jedoch Gefühle, die es ihm unmöglich machen, seinen Auftrag auszuführen. Da sind die weiteren Probleme und natürlich jede Menge Spannung vorprogrammiert.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Clementine und Alexej geschrieben und die jeweiligen Abschnitte sind sehr kurz. Das macht es natürlich noch schwieriger, das Buch aus der Hand zu legen – „Ach, die zwei Seiten gehen noch schnell“…

Was man beim Lesen auch sehr schnell merkt ist, dass die Autorin eine wirklich gute Recherche betrieben hat und dieses Wissen so angenehm nebenbei in die Geschichte einfließen lässt. Man lernt eine Menge über den Mount Everest bzw. über Abenteuer dieser Art. Dies aber auf eine ganz unaufdringliche Weise. Es passt einfach super zum restlichen Text.

Und die Geschichte an sich ist natürlich auch sehr spannend. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufgebaut, ohne aber jemals ganz zu verschwinden. Besonders am Ende wird es noch einmal richtig spannend, wenn man schon eigentlich gar nicht mehr damit rechnet. Großartig!

Fazit
Liebe Leute, kauft dieses Buch! Ihr werdet es nicht bereuen. Die gekonnte Mischung aus Thriller, Liebesstory und Hintergrundwissen zu den Umständen der Geschichte ist einfach perfekt.

Liebesroman

Anna Simon: Killer trinken keine Honigmilch

7. April 2019

Als Maria und ihre Freundin Sabine einen Kurzurlaub antreten, werden sie unterwegs von Joe entführt. Sie unternehmen zwar einige Versuche, Joe wieder loszuwerden, jedoch haben sie damit keinen Erfolg. So kommt es dann irgendwie dazu, dass aus der Abneigung Zuneigung wird.

Während ihrer Reise passieren ihnen so viele verrückte Dinge, dass es schon immer mal wieder sehr unrealistisch erscheint. Dafür ist die Geschichte aber einfach unterhaltsam. Verrückt, aber lustig. Obwohl es teilweise doch ganz schön unrealistisch erscheint, stört dies nicht. Die Autorin hat einen so lustigen Schreibstil, dass dieser alles wieder gut macht.

Der Schreibstil der Autorin ist total angenehm und so lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen. Es ist wirklich optimal für ein verregnetes Wochenende, an dem man es sich mit Decke und Tee auf der Couch gemütlich macht.

Fazit
„Killer trinken keine Honigmilch“ ist eine unterhaltsame Geschichte über eine Liebe, die sich etwas anders entwickelt, als dies normalerweise der Fall ist.

Liebesroman

Julia Bähr: Liebe mich, wer kann!

7. April 2019

Der Anfang des Buches ist eigentlich eher traurig – Greta ist frisch getrennt, fühlt sich einsam und sucht Halt in ihrem Leben – Julia Bähr hat aber einen so humorvollen Schreibstil, dass gar kein Platz für Traurigkeit ist. Mit 21 Kapiteln auf 320 Seiten haben die Kapitel auch eine angenehme Länge und lassen sich flüssig lesen.

Greta habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie macht direkt einen sehr sympathischen, wenn auch (aufgrund der E-Mail-Blackouts) etwas verpeilten Eindruck. Auch Katka und Sarah kommen sehr sympathisch rüber. Wer jedoch nicht so sympathisch rüberkommt ist Greta’s Ex-Mann. Erik kommt sehr spießig und rechthaberisch rüber (kein Wunder, er ist Landtagsabgeordneter).

Das Buch ist aufgebaut, bzw. verläuft, wie fast alle Liebesromane eben verlaufen, also insgesamt doch sehr vorhersehbar. Man muss aber ja auch nicht immer das Rad neu erfinden, um gute Arbeit abzuliefern. Um abends nach der Arbeit abzuschalten und sich unterhalten zu lassen, eignet sich dieses Buch aber optimal.

Liebesroman

Janet Evanovich: Mit High Heels und Handschellen

7. April 2019

Ich habe, ehrlich gesagt, doch mehr von diesem Buch erwartet. Die Rückseite des Buches verspricht eine spannende Geschichte, die einige Lacher bereit hält. Eine gewisse Spannung war in dieser Geschichte zwar enthalten, aber die versprochenen Lacher blieben bei mir leider komplett aus. Nicht nur dass; ich frage mich sogar, an welcher Stelle es auch nur im Ansatz lustig zugegangen sein soll.

Etwas mehr Inhalt habe ich insbesondere hinsichtlich einer Liebesgeschichte erwartet. Es gibt zwar durchaus ein paar Stellen, in denen ein „Knistern“ eine Rolle gespielt hat und in denen sich die Hauptcharaktere auch etwas näher gekommen sind, dies war aber noch immer sehr davon entfernt, von einer Liebes- oder einer grundsätzlichen romantischen Beziehung reden zu können. Dieser Teil kam meiner Meinung nach ein ganzes Stück zu kurz.

Es ist zwar auf angenehme Art geschrieben, und lässt sich leicht lesen, überzeugt hat mich die Geschichte aber leider nicht. Das – für mich – nicht eingehaltene Versprechen der vielen Lacher und der zu kurz gekommene Teil der privaten, zwischenmenschlichen Beziehung der beiden Hauptfiguren, hat mich leider nicht überzeugt.

Fazit

Der Funken ist für mich einfach nicht übergesprungen, überwiegend hat mich das Buch sogar etwas gelangweilt. Möglicherweise beruht das darauf, dass ich schlicht was anderes erwartet und diese Erwartungen dann enttäuscht wurden, aber meinen Geschmack hat es nicht getroffen.

Liebesroman

Karin Koenicke: Sweet Suprise – Der Mann aus dem Koffer

6. April 2019

Melissa mag Pflanzen lieber als andere Menschen und so ist ihre beste Freundin auch genau das; eine Pflanze (aber natürlich hat sie auch eine menschliche beste Freundin – Sandy). Aufgrund Melissa’s Vorliebe nehmen die Pflanzen auch einen großen Platz im Buch ein. Melissa spricht nur mit ihren eigenen Pflanzen sehr viel, sie redet auch an sich viel darüber. Auch vor jedem Kapitel gibt es einen kleinen Absatz der sich jeweils um eine bestimmte Pflanze dreht und ein bisschen was über sie verrät.

Die Geschichte an sich finde ich sehr schön und auch greifbar. Bei mir würde sicherlich auch das Interesse geweckt werden, wenn ich den Koffer eines Fremden auspacken würde und darin etwas finden würde, was mich total anspricht. Und auch die Tatsache, dass Melissa etwas flunkert, um mit Patrick (dem Mann aus dem Koffer) ins Gespräch zu kommen. Meiner Meinung nach übertreibt sie es mit ihren Lügen dann aber doch sehr, was sich dann ja auch für sie selbst noch zu einem großen Problem entwickelt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch ist aus Melissa’s Sicht geschrieben. Es ist sehr bildlich geschrieben und es fällt sehr leicht, meistens mit Melissa mitzufühlen. Manche Stellen konnte ich – wie schon oben geschrieben – allerdings nicht ganz nachvollziehen. Dennoch ist die Geschichte sehr emotional und lesenswert.

Jana von Bergner - Hochzeit in Maine
Liebesroman

Jana von Bergner: Hochzeit in Maine

6. April 2019

Buchinfos

Titel: Hochzeit in MaineJana von Bergner - Hochzeit in Maine

Autorin: Jana von Bergner

Genre: Liebesroman

Verlag: Independently published

Erschienen: 11. März 2019

Seitenanzahl: 350 Seiten

Preis: 0,99 € e-book / 11,90 € Taschenbuch

Inhalt

Nie wieder will Amber in ihre Heimat Maine zurückkehren. Zu schmerzvoll sind die Erinnerungen an ihre dort verlorene Liebe.

Doch als ihre beste Freundin Rachel sie bittet, ihre erste Brautjungfer zu werden, kann sie nicht ablehnen. Schließlich kennt sie den Bräutigam nur zu gut: Victor hat Mitschuld daran, dass Ambers eigene Hochzeit geplatzt ist.

Nun muss sie verhindern, dass Rachel diesen herzlosen Karrieremenschen heiratet – selbst wenn es bedeutet, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Meine Meinung

Nachdem Amber’s Ex-Freund, Jared, sich kurz vor der geplanten Hochzeit zwischen Hochzeit und Arbeit entscheiden musste und sich dabei für die Arbeit entschieden hat, war eine Trennung für Amber unvermeidlich. Die Trennung allein reichte ihr aber nicht; sie verließ Maine und suchte ihr Glück in New York.

Nun heiratete ihr beste Freundin, die auch noch die Schwester ihres Ex-Freundes ist. Natürlich soll Amber Brautjungfer werden und fleißig bei der Organisation der Hochzeit helfen. Amber’s Freundin heiratet aber nicht irgendjemanden, sondern ausgerechnet Jared’s Boss. Damit nicht genug, Jared ist ebenfalls Trauzeuge und soll gemeinsam mit Amber die Hochzeit planen.

Amber ist von Anfang an gegen diese Hochzeit, da sie eine große Abneigung gegen Jared’s Boss aufgrund ihrer geplatzten Hochzeit hat. Sie nimmt sich vor, diese Hochzeit zu verhindern, stimmt aber dennoch zu, die Hochzeit zu planen. Während dieser Zeit muss sie sich auch mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen und sich darüber klar werden, welche Gefühle noch für Jared vorhanden sind.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Amber und Jared erzählt. Auch gibt es einige Rückblenden. Auf diese Weise lernt man beide Protagonisten sehr gut kennen und kann sich gut in beide hineinversetzen und bekommt für beide Seiten ein grundlegendes Verständnis. Man sieht aber auch, dass die ganze Trennung vermeidbar gewesen wäre, wenn beide nur wirklich offen und ehrlich miteinander geredet hätten. Und ich finde, dass die Autorin damit ein ganz geläufiges Problem (nicht nur in Beziehungen, sondern generell im Leben) aufgegriffen hat. So viel Ärger und so viele Probleme würden sich auch sonst im Leben vermeiden lassen, wenn die Menschen einfach kommunizieren würden.

Der Schreibstil der Geschichte ist, wie man es von Jana von Bergner kennt, sehr flüssig zu lesen. Man steigt sehr schnell in die Geschichte ein und ihre Charaktere sind wie gewohnt toll ausgearbeitet. Die Geschichte läuft praktisch beim Lesen als Film vor dem inneren Auge ab.

Mir hat die gesamte Geschichte wirklich gut gefallen. Ich habe schon ein paar andere Rezensionen zu diesem Buch gelesen. Immer wieder habe ich gelesen, dass die Leute sehr unschlüssig waren, was ihre Meinung zu Jared betrifft, bzw. dass sie ihn zunächst nicht allzu sympathisch fanden. Mir ging es da ähnlich. Ich finde es an und für sich erstmal nicht schlimm, wenn jemand viel arbeitet und wenn jemand das sogar gerne tut. Im Gegenteil, eigentlich finde ich das sehr positiv. Jared hat es aber doch so manches Mal übertrieben, auch wenn sich später herausstellt, dass nicht alles so war, wie es schien.

Insgesamt muss ich auch sagen, dass man das Buch nicht einfach nur so zur Unterhaltung lesen, sondern auch als kleinen Denkansatz sehen sollte. Man sollte nicht vorschnell vorurteilen, sondern erstmal ein aufrichtiges Gespräch suchen. Auf der anderen Seite sollte man aber auch ehrlich sein, auch wenn man eigentlich zum Schweigen verpflichtet wurde.