All Posts By

Jessica

Historischer Roman

⌈Rezension⌋ Núria Pradas: Die Kleidermacherin

24. Dezember 2019

Buchinfos

Titel: Die Kleidermacherin

Autorin: Núria Pradas

Genre: Historischer Roman

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 14. November 2016

Seitenanzahl: 400 Seiten

Preis: 8,99 € e-book ¦ 10,00 € Taschenbuch

Inhalt

Barcelona, 1917.

Die hübsche Laia tritt eine Anstellung als Verkäuferin im Textilgeschäft Santa Eulalia an, in dem ihre Mutter als Näherin arbeitet. Laia ist von den luxuriösen Stoffen und schönen Kleidern fasziniert – und von der eleganten Roser. Diese will aus dem traditionsreichen Unternehmen ihrer Familie das erste moderne Modehaus Spaniens machen.

Allen sozialen Gegensätzen zum Trotz freundet Laia sich mit der privilegierten Roser an. Doch dann tritt der charismatische Ferrán in ihr Leben – eine Begegnung, die das Leben beider Frauen für immer verändert …

Meine Meinung

Dieses Buch war zwar nicht schlecht, aber es hat mich auch nicht umgehauen. Der Schreibstil des Buches ist ganz gut, allerdings sind manche Passagen etwas langweilig.

Ein Teil des Buches spielt zur Zeit des 2. Weltkrieges und dieser Teil hat mir noch am meisten gefallen. Es wird – für meinen Geschmack – aber etwas zu schnell abgehandelt und zu wenig auf das Leben während des Krieges eingegangen. Gut, es ist in dem Sinne ja auch kein Buch über den 2. Weltkrieg, sondern dieser ist nur ein Nebenschauplatz in der gesamten Geschichte, für mich aber war dieser Teil der interessanteste.

Zwar wird beim Klappentext nur auf Laia und Roser eingegangen, tatsächlich teilen sie sich die Hauptrollen der Geschichte aber noch mit einigen weiteren Personen. Jede dieser Personen hat ihre eigene Geschichte, der Platz im Buch eingeräumt wird. Dadurch fiel es mir etwas schwer, Sympathien aufzubauen.

Insgesamt ein ganz nettes Buch, aber weder die Charaktere noch die Geschichte an sich, haben mich wirklich berührt. “Die Kleidermacherin” ist kein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Krimi

⌈Rezension⌋ Meike Dannenberg: Blumenkinder

24. Dezember 2019

Buchinfos

Titel: Blumenkinder

Autorin: Meike Dannenberg

Genre: Krimi

Verlag: btb Verlag

Erschienen: 14. November 2016

Seitenanzahl: 464 Seiten

Preis: 8,99 € e-book ¦ 9,99 € Taschenbuch

Inhalt

In Lüneburg wird die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden: wie aufgebahrt liegt sie da, scheinbar friedlich, mit Blumen umkränzt.

BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und Profiler Johan Helms unterstützen die Kripo vor Ort bei den Ermittlungen, denn es gibt Parallelen zu einem Mordfall in Tschechien. Auch die Aktivitäten einer obskuren Hippie-Gruppe haben Nora und Johan im Visier.

Nora ist sich sicher, dass der Täter aus dem Umfeld des dubiosen Kollektivs stammt.

Als ein weiteres Mädchen verschwindet, wird Nora wegen eigenmächtiger Aktionen vom Fall abgezogen. Doch sie ermittelt auf eigene Faust weiter. Denn sie weiß, wenn sie nicht schnell handelt, wird wieder ein »Blumenkind« sterben.

Meine Meinung

Ich habe mich mit den ersten ca. 100-150 Seiten ziemlich schwer getan. Der Funke wollte zunächst nicht richtig überspringen. Vielleicht habe ich mich anfangs aber auch nur nicht richtig auf das Buch eingelassen. Auf jeden Fall wurde es dann aber immer besser.

Die Geschichte nahm langsam Fahrt auf  und wurde spannender und spannender. Insbesondere die letzten 100 Seiten sind im Nu verflogen. Die Autorin hat einen wirklich packenden Schreibstil und versteht etwas davon, Spannung aufzubauen.

Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und besonders zu Nora habe ich schnell Sympathie aufgebaut.

Die Geschichte an sich ist sehr bewegend und das Ende geht dann nochmal in eine ganz andere Richtung, als man eigentlich erwartet. Eben so, wie es sein sollte.

Einen Punkt fand ich allerdings etwas schade. Im Verlauf des Buches wird immer wieder kurz darauf eingegangen, dass Nora selbst ein Kind hat/hatte und es wird immer wieder angedeutet, dass mit ihrem Kind oder mit Nora selbst, etwas tragisches passiert ist. Allerdings wird nicht aufgelöst ist, was genau vorgefallen ist.

Ansonsten ist “Blumenkinder” aber ein toller Krimi!

Krimi

⌈Rezension⌋ Sara Gran: Das Ende der Lügen

24. Dezember 2019

Buchinfos

Titel: Das Ende der Lügen

Autorin: Sara Gran

Genre: Krimi

Verlag: Heyne Verlag

Erschienen: 25. Februar 2019

Seitenanzahl: 352 Seiten

Preis: 12,99 € e-book ¦ 16,00 € Broschiert

Inhalt

Mit Claire DeWitt kehrt eine der überzeugendsten Ermittlerfiguren auf die Krimi-Bühne zurück. Von inneren Dämonen gepeinigt und den Rauschmitteln nicht abgeneigt, dafür aber mit fast schon überirdischem Spürsinn und Kampfgeist ausgestattet, löst sie ihre Fälle mit Bravour. Mal unkonventionell, mal gesetzwidrig, aber stets im Dienste der Wahrheit.

In ihrem neuen Fall entgeht Claire DeWitt knapp einem Anschlag. Trotz zahlreicher Blessuren nimmt sie die Verfolgung des Attentäters auf. Nicht die beste Idee, wie sich zeigt.

Meine Meinung

Leider kann ich keine wirklich aussagekräftige Rezension zu diesem Buch schreiben. Ich bin überhaupt nicht richtig in die Geschichte rein gekommen. Ich bin bei der Geschichte nicht hinterher gekommen, es wirkte total durcheinander für mich. Der Schreibstil hat mir auch überhaupt nicht gefallen.

Ich habe das Buch daher nach ca. 80 Seiten abgebrochen.

Politische Romane

⌈Rezension⌋ Franz-Olivier Giesbert: Ein Diktator zum Dessert

16. November 2019

Buchinfos

Titel: Ein Diktator zum Dessert

Autor: Franz-Olivier Giesbert

Genre: Politischer Roman

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 14. November 2016

Seitenanzahl: 336 Seiten

Preis: 8,99 € e-book ¦ 10,00 € Taschenbuch ¦ 9,95 € Hörbuch ¦ 9,95 € MP3-CD

Inhalt

Rose ist eine begnadete Köchin und betreibt ein kleines Restaurant in Marseille. Sie ist 105 Jahre alt und hat das 20. Jahrhundert mit all seinen Abgründen hautnah erlebt. Deshalb hat sie vor nichts und niemandem mehr Angst.

Sie glaubt an die Kraft der Liebe, des Lachens und der Vergeltung.

Für den Fall, dass ihr einer blöd kommt, trägt sie deshalb immer einen Colt in der Tasche.

Sie lässt sich von ihrem jugendlichen Gehilfen auf dem Motorrad durch die Stadt kutschieren, hört Patti Smith, treibt sich auf Singlebörsen im Internet herum und fühlt sich nun endlich alt genug, ihre Memoiren zu schreiben …

Meine Meinung

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich eigentlich einen Unterhaltungsroman erwartet. Stattdessen geht es in dem Buch, bzw. in den Teilen des Buches, in denen Rose ihre Memoiren schreibt, doch eher um ernstere Themen. Allen voran der Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg.

Dennoch sind im Buch auch viele Stellen, die den Leser schmunzeln lassen. Auf mich hatte aber genau das dann die Wirkung, dass ich mich oft beim Lesen gefragt habe, ob der Roman nun betroffen über ein ernstes Thema berichten möchte oder ob er den Leser unterhalten möchte und alles doch eher satirisch gemeint ist. Der Schreibstil ist insgesamt auf eine unterhaltende Art geschrieben. Leider stört mich genau das an diesem Buch. Diese satirische Art und die ernsten Themen, das passt einfach nicht zusammen.

Grundsätzlich finde ich die Idee einer 105 Jahre alten Dame, die mit der Zeit geht und sich gerne einmal selbst verteidigt, super. Da hätte der Autor aber einen passenderen Inhalt zu schreiben können. Es kam mir teilweise vor, als würde ich zwei verschiedene Bücher lesen. Beide für sich wirklich gut, aber in Kombination leider nicht.

Familienroman

⌈Rezension⌋ Ellen Sandberg: Der Verrat

3. November 2019

Buchinfos

Titel: Der Verrat

Autorin: Ellen Sandberg

Genre: Familienroman

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 27. Dezember 2018

Seitenanzahl: 480 Seiten

Preis: 9,99 € e-book ¦ 15,00 € Broschiert ¦ 9,95 € Hörbuch ¦ 12,45 € MP3-CD

Inhalt

Als Nane nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, hat sich vieles verändert. Nicht aber die Schuld, die weiter auf ihr lastet. Nicht die Erinnerung an die Nacht, die ihr Leben zerstörte und schon gar nicht das Verhältnis zu ihrer Schwester Pia.

Pia hat es gut getroffen. Die erfolgreiche Restaurateurin lebt mit ihrem Mann auf einem idyllischen Weingut an der Saar. Da lässt es sich gut verdrängen, auf welch zerbrechlichem Fundament ihr Glück gebaut ist. Doch dann tritt ihre Schwester Nane wieder in ihr Leben und Pia ahnt: Es ist Zeit für die Wahrheit. Und damit Zeit für Rache – oder Vergebung.

Meine Meinung

Aufgrund des Klappentextes sowie des Covers – ein Weinberg und dazu dieses dunkle, leicht bedrohliche Wetter – habe ich bei diesem Buch eigentlich etwas in Richtung Thriller erwartet. Tja, stattdessen handelt es sich hier aber um einen Familienroman. Ein bisschen enttäuschend war das Buch dann für mich. Ich habe auf viel Spannung und eine packende Geschichte gehofft, stattdessen erwartete mich eine vergleichsweise langweiliger Roman.

Nane und Pia sind Schwestern und nachdem Pia eine Beziehung mit Nane’s Ex-Freund, Thomas, beginnt, dreht diese etwas durch. In einem Racheanfall manipuliert sie das Auto ihrer Schwester, mit dem Thomas’ Sohn dann verunglückt und stirbt. Nane wird verurteilt und verbringt die nächsten 20 Jahre in Haft. Nach  Nane’s Entlassung aus der Haft setzt ihre Schwester alles daran, dass Nane keinen Kontakt zu ihr und ihrer Familie aufnehmen kann. Nach und nach bekommt man mit, dass Pia und Thomas ein Geheimnis haben, das mit der Unglücksnacht in Zusammenhang steht.

Das einzig wirklich spannende an diesem Buch ist die Neugier auf dieses Geheimnis. Bei ca. 460 Seiten ist das meiner Meinung nach allerdings etwas wenig Spannung. Meine Neugier auf dieses Geheimnis war aber auch der einzige Grund, warum ich das Buch nicht abgebrochen habe.

Manche Dinge, die im Buch passieren sind mir auch einfach zu übertrieben.

Vielleicht habe ich das Buch einfach nur mit einer falschen Erwartung zur falschen Zeit gelesen, aber überzeugt hat es mich leider nicht.

Thriller

⌈Rezension⌋ Christina Kovac: Stadt der Intrigen

28. Oktober 2019

Buchinfos

Titel: Stadt der Intrigen

Autorin: Christina Kovac

Genre: Thriller

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 10. April 2017

Seitenanzahl: 416 Seiten

Preis: 8,99 € e-book ¦ 10,00 € Taschenbuch

Inhalt

Washington, D.C. – Stadt der Macht, Stadt der Intrigen. In der von Männern beherrschten Nachrichtenwelt hat es Virginia Knightly als Fernsehjournalistin bis fast nach ganz oben geschafft. Sie ist talentiert, ehrgeizig, und sie hat eine Gabe: Wenn sie ein Bild einmal vor Augen hatte, vergisst sie es nie wieder.

Als ihr das Foto einer verschwundenen Frau auf den Schreibtisch gelegt wird, weiß sie, dass sie diese schon einmal gesehen hat. Nur wo? Virginia beginnt zu recherchieren. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich in Machtspiele verwickelt, die bis in die höchsten Ränge reichen – und die auch ihr Leben bedrohen.

Meine Meinung

Bei dem Buch “Stadt der Intrigen” handelt es sich mal um einen etwas anderen Thriller. Erzählt wird er aus der Sicht der Journalistin Virginia. Das Journalistenleben wird hierbei sehr authentisch dargestellt, wie ich finde.

Es dauert etwas, bis das Buch so richtig spannend wird. Die Spannung nimmt im Verlauf aber mehr und mehr zu und gegen Ende kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Und wenn man gerade glaubt, man hat die Geschichte durchschaut, wird man doch eines Besseren belehrt.

Mit diesem Thriller macht man definitiv nichts falsch.

Psychothriller

⌈Rezension⌋ B. A. Paris: Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet

28. Oktober 2019

Buchinfos

Titel: Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet

Autorin: B. A. Paris

Genre: Psychothriller

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

Erschienen: 10. Dezember 2018

Seitenanzahl: 352 Seiten

Preis: 8,99 € e-book ¦ 9,99 € Taschenbuch ¦ 9,95 € Hörbuch

Inhalt

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen.

Aber sollte man Perfektion jemals trauen?

Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus?

Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …

Meine Meinung

In letzter Zeit hatte ich eigentlich keine große Lust, Thriller oder dergleichen zu lesen. Da ich dieses Buch aber noch im Schrank liegen hatte und das Cover mich einfach sehr angesprochen hat, habe ich mich dann doch hierfür entschieden. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ein wirklich gelungenes Buch!

Jack scheint wirklich ein Traummann zu sein, erfolgreicher Anwalt, gut aussehend und immer um seine Grace besorgt. Und Grace ist natürlich auch die perfekte Ehefrau. Sie gibt kurz nach der Hochzeit ihren Job auf, um für ihren Jack da zu sein. Sie ist die perfekte Gastgeberin und Köchin. Unter ihren Freunden ist klar: Jack und Grace führen eine perfekte Ehe. Nur Esther zweifelt an dieser Perfektion…

Die Geschichte wird aus Grace’ Sicht erzählt und die Kapitel wechseln sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart ab. Dadurch kann man sich sehr schnell sehr gut in Grace hinein versetzen. So merkt man auch schnell, dass diese Perfektion tatsächlich nichts als Schein ist. Die Wahrheit sieht nämlich ganz anders aus. Jack ist nicht der sorgende Ehemann, sondern der kranke Perversling, der Grace gefangen hält, da er noch krankere Absichten hat.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und es fällt schwer, eine Lesepause einzulegen. Man will auch einfach wissen, wie es weiter geht.

Das Erschreckendste an diesem Buch ist, dass wie leicht Jack Grace’ Fluchtversuche durchschaut, verhindert und es aussehen lässt, als wäre sie die Verrückte. Es zeigt aber auch, dass die Menschen oft nur das sehen, was sie sehen wollen, was einfacher ist. Hinterfragen nicht erwünscht.

Wirklich ein tolles Buch mit einer klaren Empfehlung von mir!

Liebesroman

⌈Rezension⌋ Holly Hepburn: Um fünf unter den Sternen

8. Oktober 2019

Buchinfos

Titel: Um fünf unter den Sternen

Autorin: Holly Hepburn

Genre: Liebesroman

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 10. Dezember 2018

Seitenanzahl: 592 Seiten

Preis: 7,99 € e-book ¦ 10,00 € Taschenbuch

Inhalt

Die Schwestern Nessie und Sam könnten unterschiedlicher nicht sein, doch eines haben sie gemeinsam: ein hoch kompliziertes Liebesleben.

Als sie ein romantisches kleines Pub auf dem Land erben, kommt die Chance auf einen Neuanfang für beide wie gerufen. Doch der verläuft anders als gedacht – das Gebäude ist heruntergekommen und verschuldet, und dann sind da noch die naseweisen Dorfbewohner, die schon ganz eigene Pläne für die Neueröffnung geschmiedet haben.

Doch Nessie und Sam sind fest entschlossen, das Pub zu retten und es wieder zum Mittelpunkt des Dorfes zu machen. Zum Glück gibt es da noch Joss, den charmanten Kellner, und Owen, den gut aussehenden Schmied von gegenüber …

Meine Meinung

Das Buch hat einen sehr schönen Schreibstil und hat den typischen Verlauf eines Liebesromans.

Die beiden Schwestern sind sehr unterschiedlich und so ist auch ihr Verhältnis zu den Männern. Die eine lässt nichts anbrennen und die andere lässt sich so viel Zeit, dass andere Menschen währenddessen schon fast eine Großfamilie gründen. Die beiden Schwestern haben eine Kneipe von ihrem Vater geerbt. Da sie in ihrem alten Leben beide an einem Punkt sind, an dem sie neue Wege gehen müssen, “fliehen” sie aufs Land und starten mit der Kneipe in ein neues Leben.

Sämtliche Figuren werden gut dargestellt und selbst die nervigsten Charaktere haben doch etwas liebenswertes an sich.

Auch wenn das Buch an sich nichts Besonderes ist, so ist es dennoch ein schöner Roman mit dem man gut ein verregnetes Wochenende verbringen kann.

Biographien

⌈Rezension⌋ Markus Huth: Ohne Plan durch Kirgisistan

8. Oktober 2019

Buchinfos

Titel: Ohne Plan durch Kirgisistan

Autor: Markus Huth

Genre: Biographie

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 10. April 2017

Seitenanzahl: 224 Seiten

Preis: 9,99 € e-book ¦ 13,00 € Taschenbuch

Inhalt

Job weg, Frau weg – dass man vor seinen Problemen nicht weglaufen kann, hält Markus Huth für Unfug. Als ihm ein Freund vorschlägt, nach Kirgisistan zu reisen, willigt er sofort ein. Denn was liegt näher, als bis ans Ende der Welt zu flüchten? Aber Huth hat keine Ahnung, worauf er sich da einlässt.

Er wird von einem Taxifahrer verkauft und findet sich in einer Stadt wieder, in der ausschließlich alte deutsche Autos fahren. Er zittert vor dem Taliban, muss beim kirgisischen Volkssport Tischtennis antreten und dann ist da noch das verdammte Pferd. Trotzdem will er am Ende nicht mehr weg.

Ein wildes Abenteuer auf der anderen Seite des Planeten, wo Ost und West, Sowjetismus und Moderne sich treffen.

Meine Meinung

Das Buch ist sicherlich kein Bestseller, bietet aber ganz gute Unterhaltung, für Leute, die sich für Reiseberichte und Biographien interessieren. Man erfährt einiges über das Land. Im Buch enthalten sind auch ein paar schöne Fotos, die mir gut gefallen haben.

Biographien Familienroman

⌈Rezension⌋ Jessica Guaia: Wie ich in einer schwäbischen Trattoria aufwuchs und trotzdem überlebte

8. Oktober 2019

Buchinfos

Titel: Wie ich in einer schwäbischen Trattoria aufwuchs und trotzdem überlebte

Autorin: Jessica Guaia

Genre: Biographischer Roman

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 13. Februar 2017

Seitenanzahl: 240 Seiten

Preis: 9,99 € e-book ¦ 12,00 € Taschenbuch

Inhalt

Schwäbisch Gmünd, 1987. In der Trattoria »Zum Krug« rufen die Gäste nach Weizenbier und Calzone. Tiziana, die Wirtin, ist im siebten Monat schwanger. Da passiert es: Papa Renzo kann gerade noch eine Tischdecke unter seine Frau schieben, und schon ist Jessica auf der Welt.

Kaum geboren, gehört sie zur Einrichtung, und eine Zufallsgemeinschaft aus gemütlich-dicken Hausfrauen, Thekenleichen und warmherzigen Ami-Nutten wird ihre große Familie. Sie alle sind dabei, als Jessica laufen lernt, den ersten Kuss bekommt, wie sie Pesto mit Sahne kocht, so wie es die Deutschen mögen – und wie sie immer wieder darüber staunt, welch irrwitzige Wendungen das Glück im Leben so nimmt.

Meine Meinung

Ich habe ziemlich lange gebraucht, um überhaupt richtig in das Buch hineinzukommen. Die Sätze sind meist recht kurz gehalten, woraus teilweise ein ziemlich chaotischer Lesefluss entsteht.

Außerdem sind viele Situationen doch ganz schön übertrieben dargestellt, bzw. sie wirken auf mich als sollten sie eigentlich lustig sein, was sie aber gar nicht sind. Ok, Humor ist verschieden – meinen trifft es aber nicht.

Von den einzelnen Charakteren bekommt man ein ganz gutes Bild, aber auch hier ist es überall einfach eine Nummer zu viel.