Richard Laymon: Das Ende
Thriller

⌈Rezension⌋ Richard Laymon: Das Ende

13. April 2019

Buchinfos

Richard Laymon: Das Ende

Titel: Das Ende

Autor: Richard Laymon

Genre: Thriller

Verlag: Heyne Hardcore Verlag

Erschienen: 12. März 2018

Seitenanzahl: 320 Seiten

Preis: 9,99 € e-book ¦ 9,99 € Taschenbuch

Inhalt

Er wartet auf euch … in schattigen Schluchten … in dunklen Wäldern … er lauert … um euch alles zu nehmen … euer Glück … eure Liebe … euer Leben … Er kommt immer näher … jagt euch … bis zum Ende!

Meine Meinung

Eine Frau wird getötet und enthauptet. Ein junges Pärchen findet die Leichte, aber nicht nur das – neben der Leiche liegt ein Mann, der mit dem Kopf der Frau abhaut, sobald er das Pärchen entdeckt. Natürlich rufen die beiden sofort die Polizei und machen ihre Aussagen. Besonder Faye, das Mädchen, wird von der Tragödie sehr mitgenommen und ist natürlich erst einmal ganz schön verstört.

Später am Tag verschwindet Faye plötzlich. Ihre Freunde erklären ihr Verschwinden ganz einfach mit dem Schock, den sie erlitten hat. Sie gehen davon aus, dass sie für ein paar Tage zu ihren Eltern gefahren ist, um sich von dem Vorfall zu erholen. Nachdem es aber jemand darauf abgesehen hat, ihren Freund, Bass, zu töten, wächst jedoch auch die Sorge um Faye.

Während der Ermittlungen stoßen die Polizisten auch auf einen Namen – Merton. Merton ist bereits vorbestraft und hat große Angst davor, wieder ins Gefängnis zu müssen. Die einzig logische Konsequenz ist es daher für ihn, dass er alle umbringt, die gegen ihn aussagen könnten.

Die Story an sich ist eigentlich ganz cool, teilweise ist sie aber doch auch ziemlich wirr und recht sprunghaft. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das ist ja grundsätzlich erstmal nichts Schlechtes. Meiner Meinung nach sollte man so etwas aber nicht übertreiben, was hier aber der Fall ist. Es gibt recht viele Charaktere im Buch und dadurch wird eben auch aus recht vielen Perspektiven erzählt. Dadurch fällt es schwer, Beziehungen zu den einzelnen Figuren aufzubauen. Man erfährt auch nur oberflächlich etwas sie, da fehlt einfach Tiefe.

Das Verhalten von Bass war nach Faye’s Verschwinden für mich auch total nicht nachvollziehbar. Anstatt dass er sich Sorgen um sich macht geht er mit ihrer Freundin ins Bett und interessiert sich im Grunde gar nicht dafür, dass sie plötzlich, ohne ein Wort zu sagen, abgehauen ist. Und besagte Freundin ganz ähnlich: Anstatt sich Sorgen um Faye zu machen, ist ihre einzige Sorge, wie sie Bass wohl ins Bett kriegen kann.

Es gibt einige Stellen, die auch einfach zu wenig ausgeführt werden. Merton z. B. versteckt sich bei einem anderen Mann. Aus dem Kontext ist erkennbar, dass dieser andere Mann offenbar verliebt ist in Merton. Was genau da aber für eine Beziehung zwischen beiden ist, wird nie ausdrücklich genannt. Auch das muss man sich irgendwie aus dem Kontext zusammenreimen.

Das Buch fängt zwar richtig gut an, wird im Verlauf aber leider immer schwächer.

Das Ende: Roman
Richard Laymon - Heyne Verlag - Kindle Ausgabe

Letzte Aktualisierung am 16.06.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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