Der Boulevard der Träume

⌈Rezension⌋ Núria Pradas: Der Boulevard der Träume

Buchinfos

Titel: Der Boulevard der Träume

Autorin: Núria Pradas

Genre: Liebesroman

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 16. August 2021

Seitenanzahl: 432 Seiten

Preis: 9,99 € e-book ¦ 13,00 € Taschenbuch


 

Inhalt

Los Angeles, 1932. Die selbstbewusste junge New Yorkerin Sophie Simmons folgt ihrem Herzen nach Hollywood: Sie träumt von einer erfolgreichen Zukunft als Trickfilmzeichnerin. In der Filmwelt Fuß zu fassen, scheint zunächst aussichtslos, doch Sophie lässt sich nicht entmutigen. Als sie eine Anstellung bei Walt Disney findet, muss sie jedoch feststellen, dass die glamouröse Welt der Filmstudios ihre Schatten birgt – besonders für die weiblichen Angestellten.

Allen Widerständen und Enttäuschungen zum Trotz verliert Sophie weder die Hoffnung auf eine große Karriere noch ihren unerschütterlichen Glauben an die wahre Liebe. Während zwei Männer um den Platz in ihrem Herzen kämpfen, gerät sie im Filmstudio zwischen die Fronten – und plötzlich muss sie eine Entscheidung treffen, die ihre ganze Welt auf den Kopf stellt.


 

Meine Meinung

Ich habe schon einmal ein Buch von Núria Pradas gelesen, dass mich leider nicht ganz so vom Hocker gehauen hat. Umso gespannter war ich auf „Der Boulevard der Träume“.

Die Geschichte ist wirklich interessant und spannend geschrieben. Im Fokus dabei steht natürlich Sophie`s Traum von ihrer Karriere bei Disney, aber auch ihr Liebesleben spielt natürlich eine Rolle, das ein ganz schönes Auf und Ab ist. Begleitet wird Sophie nicht nur über einige Monate hinweg, sondern der Leser verbringt viele Jahre mit ihr und ihrem Leben. 

Hauptort des Geschehens sind die Disney Studios und die Gründung einer Gewerkschaft sowie ein Streik für bessere Arbeitsbedingungen nimmt hier einen großen Platz ein. Insbesondere dieser Streik, seine Dauer und der Umgang damit durch Walt Disney selbst, sind sehr interessant zu lesen.

Was mich noch sehr interessiert, und was leider weder im Vor- noch im Nachwort aufgelöst wird, ist, ob diese Dinge tatsächlich so geschehen sind. Eine kurze Google-Recherche hat bei Wikipedia ergeben, dass die Firma im Jahr 1941 tatsächlich wochenlang bestreikt wurde. Wenn sich ein Buch aber schon so umfassend mit einem so bekannten „Schauplatz“ wie den Disney Studios beschäftigt und es so viel um die Arbeitsbedingungen dort geht, hätte ich mir hier noch ein paar Worte der Autorin dazu gewünscht.

Insgesamt ist es aber ein wirklich interessantes Buch, das einen Einblick in das damalige Arbeitsleben gibt.