Die Erlöserin

⌈Rezension⌋ Nina Sadowsky: Die Erlöserin

Buchinfos

 

Titel: Die Erlöserin

Autorin: Nina Sadowsky

Genre: Thriller

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen: 11. März 2019

Seitenanzahl: 448 Seiten

Preis: 8,99 € e-book ¦ 10,00 € Taschenbuch

Inhalt

Catherine beerdigt keine Toten. Sie rettet die Lebenden – aus unerträglichen, gewaltvollen, gefährlichen Lebensumständen.

Ihr im Darknet ansässiges Schutzprogramm ist oft die letzte Hoffnung für Frauen, die keinen anderen Ausweg mehr wissen: Catherine verschafft ihnen neue Identitäten. Sie ist effektiv und schnell. Sie ist die Beste auf ihrem Gebiet.

Nur ein einziges Mal hat sie einen Fehler begangen, mit tödlichen Konsequenzen. Sie glaubt, ihn erfolgreich verschleiert zu haben. Doch plötzlich holt die Vergangenheit sie wieder ein – und die einzige Person, die sie retten kann, ist sie selbst …

Meine Meinung

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Außerdem sind die Kapitel ziemlich kurz. Das Zusammenspiel dieser beiden Dinge hat mir den Einstieg ins Buch etwas schwer gemacht. Zwar mag ich kurze Kapitel eigentlich sehr gerne, wenn dann aber noch verschiedene Perspektiven dazu kommen, wird es – jedenfalls für mich – immer erst einmal schwierig, einen richtigen Durchblick zu bekommen.

Was ich in anderen Rezensionen gelesen habe und auch selber bemängeln muss, ist, dass zu viel „drum herum“ passiert. Es gibt die eine Hauptstory, aber nebenbei werden noch weitere Nebenstorys angefangen und erzählt, was das Lesen nur unnötig verkompliziert. Stattdessen hätte ich es schöner gefunden, wenn Nina Sadowsky die eigentliche Geschichte etwas ausgebaut hätte und sich mehr darauf konzentriert hätte. So hatte ich irgendwie das Gefühl, dass noch etwas fehlt. Für mich war all das ein bisschen so, als würde man ein Lied hören, dass viele House Elemente hat, dann aber noch ein bisschen Hip Hop und ein bisschen Schlager eingebaut wurde. Der rote Faden geht dabei einfach verloren.

Auch war es mir nicht möglich, einen Bezug zu den Charakteren aufzubauen. Alles ist ziemlich distanziert. Aber ich denke, auch dass kommt eben daher, dass zu viel nebenbei passiert.

Alles in allem ist das Buch ganz ok, hat aber doch einige Schwächen.

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