Alles, was ich nicht erinnere

⌈Rezension⌋ Jonas Hassen Khemiri: Alles, was ich nicht erinnere

Buchinfos

Alles, was ich nicht erinnere

Titel: Alles, was ich nicht erinnere

Autor: Jonas Hassen Khemiri

Genre: Gesellschaftsroman

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Erschienen: 21. April 2020

Seitenanzahl: 336 Seiten

Preis: 15,99 € e-book ¦ 15,00 € Taschenbuch ¦ 19,99 € Gebundenes Buch

Inhalt

Samuel hat so viele Gesichter, wie ihn Menschen kennen. Nun lebt er nur noch in der Erinnerung aller, und jeder erinnert sich anders an diesen schmächtigen jungen Mann, der ein fürsorglicher Enkel, großzügiger Freund und hingebungsvoller Liebhaber war – bis zu jenem Tag, an dem er den alten Opel seiner Großmutter in voller Fahrt gegen einen Baum lenkt.

War es ein Unfall oder Selbstmord?

Die einen sagen, dass Samuel sich hat rächen wollen an seiner großen Liebe Laide, die sich nun immer an ihn erinnern muss. Die anderen sagen, dass das alles nie passiert wäre, hätte sich Samuels bester Freund, der geldgierige Vandad, nicht eingemischt. Was nur ist tatsächlich passiert?

›Alles, was ich nicht erinnere‹ ist wie eine rasante Fahrt durch das heutige Stockholm, bei der Schicksale aufeinanderprallen. So setzt sich ein facettenreiches Bild zusammen von einem Menschen auf der Flucht vor sich selbst – ein mitreißender Roman über Gewalt und Liebe, Leidenschaft und Verlust in unserer hypersensiblen Zeit.

Meine Meinung

„Alles, was ich nicht erinnere“ ist ein Buch, an das man sich erst einmal etwas gewöhnen muss. Das gesamte Buch ist als Interview geschrieben wurden, bei dem verschiedene Personen zu Wort kommen. Jedoch wird nie klar benannt, wer gerade spricht. Es sind auch immer nur kurze Absätze mit ein paar Sätzen und dann kommt  schon wieder die nächste Person zu Wort.

Also, die ersten ca. 80 Seiten musste ich mich etwas durch das Buch quälen, da es anfangs wirklich schwierig war, den Durchblick zu bekommen. Dann wurde es aber besser. Langsam konnte ich die erzählenden Personen auseinander halten zuordnen und auch an den ungewöhnlichen Schreibstil konnte ich mich dann gewöhnen.

Wenn man diese erste Phase durchhält wird das Buch aber richtig gut und interessant. Die zwei Hauptpersonen sind Samuel’s bester Freund Vandad und seine Ex-Freundin Laide. Beide erzählen teilweise von den selben Situationen, aber mit komplett verschiedenen Details. Wirklich interessant. Man muss beim Lesen aber eine gewisse Konzentration aufbringen.

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